22. Altenburger Museumsnacht


600 Besucherinnen und Besucher trotzen dem Sommergewitter zur Altenburger Museumsnacht

Trotz widriger Wetterbedingungen unmittelbar vor Beginn der diesjährigen Altenburger Museumsnacht haben sich dennoch mehr als 600 Besucherinnen und Besucher auf den Weg in das Lindenau-Museum, das Residenzschloss Altenburg, das Naturkundemuseum Mauritianum, den Historischen Friseursalon, den Historischen Laubengarten und das Teehaus gemacht, um Angebote für Groß (und Klein) wahrzunehmen und hinter die Kulissen der Kultureinrichtungen zu blicken.

Nach Starkregen und Gewitter am Nachmittag hielten die Einrichtungen der diesjährigen Museumsnacht an ihrem umfangreichen Programm fest und boten den Besucherinnen und Besuchern an sechs Orten in Altenburg ein buntes Programm. Den musikalischen Auftakt bildete ein Spielmannszug am Teehaus, wo auch fernöstliche Teekreationen probiert wurden. Am anderen Ende des Schlossberges, im Naturkundemuseum Mauritianum, wurden die Besucherinnen und Besucher zu zahlreichen Mitmachangeboten eingeladen. Durch die Ausstellung „Groitzsch und die Ukraine“ sowie durch Einlagen mit ukrainischer Musik stand das Land hier besonders im Fokus.

Einen Einblick in die Geschichte boten der Historische Friseursalon und das Residenzschloss Altenburg, wo die Besucherinnen und Besucher beispielsweise in die höfische Kultur eintauchen konnten und im Rahmen von Führungen mehr über den früheren Alltag im Schloss oder die aktuelle Sonderausstellung „Alles in einer Hand“ anlässlich des 100. Jubiläums des Spielkartenmuseums erfahren haben. Eine Zeitreise zurück bot sich den Besucherinnen und Besuchern auch im Historischen Laubengarten: Neben einem Vortrag zur Geschichte des Schrebergartens erfreute man sich auch an Musik aus den 1920er-Jahren. 

Auch die Angebote im Lindenau-Museum in der Kunstgasse 1 standen im Zusammenhang mit der Geschichte des Hauses. Zum 175. Geburtstag des Kunstmuseums blickte man unter anderem auf die Frühzeit des Museums am Pohlhof zurück und ließ zugleich Wünsche für die Zukunft des Museums aufsteigen. Während man sich an einer der Stationen in ein Kunstwerk verwandeln konnte, wurde in den Kunstwerkstätten des studios kreativ gearbeitet.


Quelle: ABG-net, OVZ - Fotos: privat